Hier findet sich eine Übersicht über Projekte, in die ich involviert bin.
Im März 2024 habe ich mein erstes Buch veröffentlicht. Den Traum, ein eigenes Buch zu schreiben, habe ich schon sehr lange. Als Jugendlicher habe ich mich immer wieder einmal an Fantasy probiert. Nun ist es ein Sachbuch geworden, aber zu einem wirklich faszinierenden Thema: Die Möglichkeiten, uns mithilfe von Mikroorganismen und Fermentation zu ernähren und so der Artenvielfalt und kommenden Generationen einen großen Gefallen zu tun. Mehr dazu auf dieser Seite.
Der Gedanke, dass man für echte Nachhaltigkeit auch Wissenschaft und Technologie braucht, treibt mich um. Und nicht nur mich: 2020 habe ich zusammen mit Gleichgesinnten den gemeinnützigen Verein Öko-Progressives Netzwerk e.V. gegründet, der sich für einen wissensbasierten Diskurs und effektive Nachhaltigkeit einsetzt. Für uns heißt das, dass man zum Beispiel nicht pauschal den Einsatz von Technologien ausschließen sollte, die laut wissenschaftlichem Konsens viele Chancen ohne erhöhtes Risiko bieten. Zum Beispiel die Grüne Gentechnik. „Gentechnik?“ denkt ihr jetzt vielleicht, oder seid sogar geschockt. Wir waren auch alle einmal skeptisch, dank der jahrzehntelangen Kampagnen vieler Umweltorganisationen. Doch gebt dem Thema noch einmal eine Chance und stöbert, zum Beispiel, auf unserem Blog Progressive Agrarwende nach Beiträgen. Doch das ist nicht alles. Auch gegenüber innovativen Lebensmitteln, die weniger Ressourcen als tierische Produkte benötigen, sollte man unserer Ansicht nach aufgeschlossen sein. Zumindest sollten wir über all das offen und konstruktiv diskutieren und dafür setzt sich unser Verein ein. Vielleicht habt ihr ja Lust, mit uns in den Austausch zu treten oder sogar mitzuwirken oder unsere Arbeit zu unterstützen. Dann meldet euch ganz einfach bei mir oder unserer Kontaktadresse auf der Vereinswebseite.
Als Öko-Progressives Netzwerk sind wir außerdem Gründungsmitglied der internationalen NGO WePlanet. Hier haben wir uns mit anderen Organisationen weltweit zusammengeschlossen, um unsere Vereinsziele noch effektiver verfolgen zu können. Unter anderem unterstützen wir die Wissenschaft dabei, sich gegen populistische Angriffe zu wehren und ihren Stellungnahmen Gehör zu verschaffen.
In beiden Vereinen bin ich momentan Mitglied des Vorstands.
Der verrückte Haufen auf dem Foto sind einige unserer Mitglieder. Entstanden ist das Foto bei unserer letzten Mitgliederversammlung. Zusammen versuchen wir, mehr Wissenschaft und Optimismus in die Umweltbewegung zu bringen. (Foto: David Spencer)
Beruflich bin ich seit 2016 bei der BIOCOM AG in Berlin tätig, Fachverlag und Kommunikationsagentur im Bereich der Life Sciences (also Biologie, Biotechnologie usw.). Nachdem ich vier Jahre lang als wissenschaftlicher Referent für den Bioökonomierat tätig war, konzipiere und gestalte ich seit 2020 mit Kolleginnen und Kollegen die Formate für bioökonomie.de, die führende Informationsplattform für die Bioökonomie in Deutschland, finanziert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Bei bioökonomie.de vermitteln wir wissenschaftliche Hintergründe aus der Forschung und berichten über die neuesten Trends, die bei einer Transformation unserer Wirtschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit und Kreisläufen helfen sollen. Schaut doch mal rein, zum Beispiel in unseren YouTube-Kanal. Dort gibt es spannende Kurzreportagen über Start-ups und Forschungsprojekte, animierte Erklärvideos und die Serie „Die Biopioniere“.

Mit meiner Kollegin Kristin Kambach zusammen konzipiere ich außerdem regelmäßig Ausstellungen und interaktive Multimedia-Storys zu Themen wie biobasierter Kleidung, Lebensmittel von Morgen oder Bioraffinierien. Gemeinsam mit unterschiedlichen Illustratorinnen transportieren wir Wissen und Erkenntnisse aus der Forschung leich verständlich und optisch ansprechen. Schaut doch mal rein!

Ich bin Teil des Netzwerk Naturwissen, das vom Museum für Naturkunde Berlin ins Leben gerufen wurde. In diesem Netzwerk finden sich Personen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen, die zum Thema Natur und Wissen über Natur kommunizieren und anderen Menschen die Gelegenheit bieten wollen, sich einzubringen.
An zwei Projekten innerhalb des Netzwerkes war ich federführend beteiligt: ein Brettspielabend im Sauriersaal zum Thema Darwin und Evolution mit über 50 Besuchern und ein Dialogforum zum Thema Ernährung und Landnutzung im Biosphärenreservat Elbtalauen mit Landwirten, Jägern, Fischern, Naturschützern und Forschern.
Seit ich 2016-2020 für den Bioökonomierat der Bundesregierung gearbeitet habe, interessiere ich mich sehr für den Beitrag, den Biotechnologie und synthetische Biologie zu einer nachhaltigen Wirtschaft leisten können. Das Potenzial, das hier liegt, wird noch viel zu wenig erkannt (auch in meinem Buch dreht sich einiges um dieses Thema) und ich nutze mein Wissen und mein wachsendes Netzwerk, um Aufmerksamkeit zu schaffen: in Industrie, Politik und Gesellschaft. Unter anderem bin ich Mitglied im Advisory Board der German Association for Synthetic Biology, also der deutschen Organisation für synthetische Biologie. Diese besteht aus vielen engagierten, jungen Leuten, die sich aktiv dafür einsetzen, das wichtige Zukunftsfeld der synthetischen Biologie ins Bewusstsein von Gesellschaft und Politik zu bringen.