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In Bern war ich gern

Endlich finde ich Zeit, über meinen tollen Ausflug nach Bern zu berichten. Im Mai führte mich eine Einladung zum SWISS FORUM AGRO.FOOD in die wunderschöne Hauptstadt der Schweiz. Alle, die schon einmal da waren, schwärmen ja immer von der Schweiz allgemein und von Bern im Speziellen und was soll ich sagen: völlig zurecht. 

SWISS FORUM AGRO.FOOD: Wo sich die Schweizer Lebensmittelbranche trifft

Lidl, Migros, Ricola … und mittendrin ein Biologe und Autor aus Berlin, der etwas von einer Zukunft aus dem Bioreaktor erzählt. Für mich war es eine wirklich bereichernde Erfahrung mit vielen Einblicken in die Lebensmittelbranche in der Schweiz, ihre Herausforderungen und Eigenheiten. Trotz Schweizerdeutsch konnte ich das meiste sogar verstehen, nur gerade bei den Witzen war es oft schwierig (natürlich habe ich trotzdem laut mitgelacht, sieht sonst einfach seltsam aus). 

In meinem Vortrag habe ich davon erzählt, was die neuen Formen der Fermentation können und an welche Teile der jetzigen Wertschöpfungskette sie andocken kann. Mit Fokus auf die Schweiz, Vergleichen mit dem Rest Europas und einer Warnung davor, was gerade in China passiert (dazu lest ihr auch im Interview einiges; Link weiter unten).

In der Pause habe ich erstaunlich viele Bücher signiert und erstaunlich oft wurde ich gefragt, ob man mit einer Art Schweizer Paypal bezahlen könne, dessen Name ich schon wieder vergessen habe. Stattdessen habe ich viele bunte Scheine mitgenommen 🙂

Noch mehr Eindrücke und alle Infos zur Veranstaltungsreihe SWISS FORUM AGRO.FOOD gibt es hier: https://www.swissforum.events/impressionen-2026

Tradition und Revolution gehören für mich zusammen: Esskultur hat sich schon immer weiterentwickelt

Als Jürg Vollmer erfuhr, dass ich nach Bern kommen würde, kontaktierte er mich sogleich und wir verabredeten und zu einem Gespräch. Über Fermentation, die großen Herausforderungen vor denen die EU in Sachen Ernährung steht und wie beides miteinander zusammenhängt. Dabei hat sich Jürg viel Zeit genommen, was heute selten geworden ist, wodurch wir aber dem Thema wirklich gerecht werden konnten. Nach einer Führung durch Bern, bei der er mit allerleit Anekdoten und Fakten aufwarten konnte, aßen wir gemeinsam im Restaurant „Löscher“ zu Abend. Das Ergebnis ist trotzdem kurzweilig zu lesen und man merkt, das Jürg sich selbst viele Gedanken zum Thema Ernährung macht. An dieser Stelle sei also sein Newsletter Food Revolution wärmstens empfohlen.

Das ganze Interview mit Jürg Vollmer für seinen Newsletter Food Revolution gibt es hier: 

https://www.food-revolution.info/p/martin-reich-fermentation-revolution

Nein, ich hatte nicht meine Brille vergessen. Ich rieche an einer Apfeltarte. (Foto: Jürg Vollmer; er hat auch die besseren Bildunterschriften)

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